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Hegetag 2019

Aktualisiert: 19. Aug 2019



Hegetag der Jägerschaft Ursern

Vergangen Samstag stand der all jährliche Hegetag der Urschner Jäger an. Wie

jedes Jahr war auch der dies jährige Hegetag sehr gut besucht. Dieser Winter

war im Endeffekt noch schneereicher als der Winter 2017/2018 daher ist der

Einsatz der Jägerschaft und Hegeobmänner ein wichtiger Beitrag zum Wohl

des Wildes.

Treffpunkt war wie immer die Talstation Gemsstock in Andermatt. Pünktlich um 8.00

gaben die Hegeobmänner Josef Müller und Ricardo Russi die jeweiligen Aufgaben

des Tages bekannt, sodass der Hegetag gut organisiert über die Bühne gehen

konnte. In diesem Jahr waren die Schneefälle vor allem gegen Ende des Winters

teils sehr intensiv. In folge mehrer Lawinen wurde die Abschrankung für die

Wildruhezone im Tristel erheblich beschädigt. Daher mussten auch dieses Jahr viele

Betonsockel frisch aufbereitet werden, sodass die jeweiligen Absperrstangen wieder

ihren Halt für den nächsten Winter haben. Diese Wildruhezonen sind von hoher

Bedeutung für das Wild, da der Wintersport in den Bergen immer mehr zunimmt und

damit gleichzeitig der Druck auf die Wildtiere, wie Rehe, Gämsen und andere

Tierarten, grösser wird. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass möglichst viele Tafeln

und Markierungen die Wintersportler auf die Wildruhezonen aufmerksam machen.

Nur so haben die Wildtiere im Winter ihre dringend benötigte Ruhe.

Unter der Leitung von Josef Müller wurden im Gebiet Tristel die oben genannten

Betonsockel Fachgerecht wieder auf Vordermann gebracht. Der Beton und das

benötigte Material für das Fundament wurde auch in diesem Jahr von der Heli

Gotthard geflogen. Hochmotiviert und voller Tatendrang gruben die Jäger frische

Löcher, damit die Hülsen für die Absperrstangen am richtigen Ort platziert werden

konnten. Da diese Arbeit fast jedes Jahr ansteht, war es für die meisten Routine und

wir konnten die Arbeit zufriedenstellend und rasch erledigen. Wegen dieser guten

Organisation hatten die Jäger auch zwischendurch Zeit für einen kleinen „Schwatz“

sowie für einen traditionellen Nussgipfel.

Am Freitag vor dem Hegetag wurden die Absperrstangen im Gebiet Rossboden

abgeräumt von Russi Columban und Hanspeter Russi. Auch die Absperrstangen im

Tristel wurden durch Josef Müller und Heiri Müller am gleichen Tag abgeräumt, so

dass die Stangen am Samstag in das Forstmagazin geflogen werden konnten. Die

im Forstmagazin Hospental stationierte Gruppe von Jäger fassten den Job, die

vorher genannten Absperrstangen abzuschleifen und wieder frisch zu streichen.

Auch hier wurden die Arbeiten fachgerecht erledigt.

Eine weitere Gruppe, unter der Leitung von Ricardo Russi, brachten neue

Wildwarner und Reflektoren im Gebiet Gottahrdpassstrasse an. Damit auch im

Sommer Unfälle mit Wild minimiert werden können. Der Gotthardpass ist einer der

meist befahrenen Pässe in der Schweiz, somit ist es sehr wichtig, dass solche

Sicherheitsmassnahmen getroffen werden. Die gleiche Gruppe war auch

verantwortlich für das Abräumen der Hinweisschilder in der Wildruhezone im St.

Anna Wald. Auch dieses Jahr neigte sich der Hegetag schnell dem Ende zu. Als Abschluss des erfolgreichen Tages, trafen sich alle 23 Jäger und freiwillige im Forstmagazine

Hospental zum Grillplausch. Die Verpflegung wurde vom Jägerverein Ursern zur

Verfügung gestellt. Beim geselligen Zusammensein wurden noch viele Geschichten

von der Jagd erzählt. Zu letzt gab es noch zum Dessert die köstliche Schwarzwälder

Torte serviert. Ein grosser Dank an alle Jäger und Freiwillige, die jedes Jahr dem

Hegetag beipflichten und damit einen wichtigen Beitrag für den Erhalt unserer

Wildtierarten leisten. Speziell auch ein grosses Dankeschön an die Hegeobmänner

Josef Müller und Ricardo Russi, die das ganze Jahr viele Stunden in ihrer Freizeit

zum Wohl des Wildes investieren und ihr Amt als Hegeobmänner sehr pflichtbewusst

und mit viel Leidenschaft ausführen.

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